Werksleiter
Industriestandort-Führungskraft mit Verantwortung für Produktion, Personal und wirtschaftliche Performance
Tendenz in den meisten Ländern. Die Werte Ihres Landes finden Sie unter „Gehälter, Ausbildung, Arbeitsmarkt“.
Über den Beruf
Der Werksleiter übernimmt die gesamte operative und strategische Verantwortung eines Produktionsstandorts.
Er koordiniert Produktion, Qualität, Instandhaltung, Logistik und Personalmanagement unter Einsatz von ERP-Systemen wie SAP oder Oracle. Er arbeitet eng mit Geschäftsführung, Abteilungsleitern, Controlling, HR sowie externen Partnern wie Lieferanten und Auditoren zusammen. Ziel ist die kontinuierliche Verbesserung der Standortleistung gemäß festgelegter KPIs bezüglich Kosten, Qualität, Sicherheit und Liefertreue.

Kompetenzen
Fachliche Kompetenzen
- Erfahrung mit ERP-Systemen wie SAP, Oracle und Infor
- Kenntnisse im Lean Management (Kaizen, 5S, SMED, VSM)
- Kompetenz in Budgetplanung und -kontrolle
- Vertrautheit mit Qualitätsmanagementsystemen (ISO 9001, IATF 16949)
- Verständnis von HSE-Normen und Arbeitsschutzrecht
- Fähigkeit zur Produktionsplanung und -steuerung
- Kompetenz in KPI-Analyse und Reporting
- Erfahrung im Projektmanagement für Capex und Investitionen
Soziale Kompetenzen
- Hohe Entscheidungsstärke unter Zeitdruck
- Effektives Kommunikationsvermögen auf allen Hierarchieebenen
- Ausgeprägtes analytisches Denkvermögen
- Starkes Durchsetzungsvermögen
- Kompetenz im Konfliktmanagement
- Fähigkeit zum strategischen Denken
Aufgaben
- Überwachung der gesamten Standortoperationen zur Erreichung festgelegter Produktions- und Budgetziele
- Monatliche Analyse von KPIs (OEE, Ausschussrate, Liefertreue) mit dem ERP-Dashboard zur Ableitung von Korrekturmaßnahmen
- Führung eines Teams von 50–500 Mitarbeitenden durch regelmäßige Führungsgespräche und Zielvereinbarungen
- Optimierung der Produktionskosten durch Lean-Methoden (Kaizen, 5S, SMED) mit messbarem Einsparungsziel
- Verantwortung für die Arbeitssicherheit gemäß gesetzlicher Vorschriften und internen HSE-Richtlinien zur Reduktion der Unfallrate
- Planung und Überwachung des Standortbudgets in enger Zusammenarbeit mit dem Controlling
- Verhandlungen mit Lieferanten und Dienstleistern zur Sicherung optimaler Konditionen und Versorgungssicherheit
- Entwicklung und Umsetzung der Standortstrategie in Abstimmung mit der Unternehmensleitung
- Initiieren von Investitionsprojekten (Capex) durch Erstellung fundierter Business Cases
- Sicherung der Produktqualität durch Überwachung von Qualitätsmanagementsystemen (ISO 9001, IATF)
- Repräsentation des Standorts gegenüber Behörden, Kunden und Konzernleitung bei Audits und Besuchen
Arbeitsumgebungen
- Fertigungsindustrie mit Fokus auf Automotive, Maschinenbau und Chemie
- Großbetrieb mit mehr als 100 Mitarbeitenden
- Mehrschichtbetrieb in einer dynamischen Produktionsumgebung
- Konzernstruktur mit einer Matrixorganisation
- Tarifgebundenes Unternehmen mit regulierten Arbeitsbedingungen
- Reguliertes Umfeld mit ISO, REACH und ATEX Standards
- Internationales Unternehmensumfeld mit globalen Anforderungen
Karrierewege
- Aufstieg zum Regionaldirektor oder Cluster-Leiter mehrerer Standorte
- Beförderung zum VP Operations oder COO auf Konzernebene
- Wechsel zum Direktor Supply Chain oder Industrial Excellence
- Karriere als Unternehmensberater für Produktionsoptimierung
- Übernahme einer Geschäftsführungsposition (CEO mittelständischer Betrieb)
Gesuchtes Profil
Häufige Fragen
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