Medizinisch-psychologischer Assistent
Begleitung von Menschen mit Behinderungen oder psychischen Erkrankungen im Alltag durch gezielte Betreuungsmaßnahmen
Tendenz in den meisten Ländern. Die Werte Ihres Landes finden Sie unter „Gehälter, Ausbildung, Arbeitsmarkt“.
Über den Beruf
Der Medizinisch-psychologische Assistent (MPA) arbeitet in Einrichtungen der Behindertenhilfe, Psychiatrie oder Altenpflege und unterstützt Menschen mit geistigen, körperlichen oder psychischen Beeinträchtigungen bei alltäglichen Lebensaktivitäten.
Er setzt pflegerische und pädagogische Werkzeuge ein, dokumentiert Beobachtungen in Pflegesoftware wie Vivendi oder OPAS und arbeitet eng mit Pflegepersonal, Sozialpädagogen, Ärzten und Therapeuten zusammen, um individuelle Betreuungspläne umzusetzen.

Kompetenzen
Fachliche Kompetenzen
- Erfahrung in der Grundpflege und Körperpflege
- Kompetenz in der Pflegedokumentation (Vivendi, OPAS)
- Anwendung der Basalen Stimulation
- Durchführung aktivierender Betreuung
- Kenntnisse in unterstützter Kommunikation
- Erste Hilfe und Notfallmaßnahmen
- Verständnis des Behindertenrechts (SGB IX, SGB XI)
Soziale Kompetenzen
- Einfühlungsvermögen und Geduld im Umgang
- Belastbarkeit in schwierigen Betreuungssituationen
- Teamfähigkeit und Kommunikationsstärke
- Zuverlässigkeit und Verantwortungsbewusstsein
- Ausgeprägte Beobachtungsgabe
Aufgaben
- Begleiten von Bewohnern bei der Körperpflege, Ernährung und Mobilisation entsprechend individuellem Hilfeplan
- Durchführen von Maßnahmen zur Förderung motorischer und kognitiver Fähigkeiten
- Beobachten und Dokumentieren von Verhaltensänderungen in der Pflegedokumentation
- Umsetzen von Tagesstrukturprogrammen in Abstimmung mit dem interdisziplinären Team
- Assistieren bei pflegerischen Maßnahmen unter Anleitung von Pflegefachkräften
- Gestalten und Leiten von Aktivitäten zur sozialen Teilhabe
- Vorbereiten und Begleiten von Freizeitangeboten und Ausflügen für Betreute
- Pflegen des Kontakts zu Angehörigen und Weitergabe relevanter Informationen an das Fachteam
- Mitarbeiten an der Erstellung und Aktualisierung individueller Förderpläne
- Anwenden von deeskalierenden Kommunikationstechniken bei Verhaltensauffälligkeiten
Arbeitsumgebungen
- Wohnheime der Behindertenhilfe, die individuelle Betreuung bieten
- Psychiatrische Einrichtungen mit umfassender Unterstützung
- Tagesförderstätten zur Förderung von Fähigkeiten
- Altenpflegeeinrichtungen mit ganzheitlicher Betreuung
- Ambulante Pflegedienste für flexible Unterstützung
- Kindertagesstätten für Kinder mit besonderen Bedürfnissen
Karrierewege
- Aufstieg zum Heilerziehungspfleger/in (HEP) durch Weiterbildung
- Entwicklung zur Pflegefachkraft mit Spezialisierung
- Karriere als Sozialpädagoge/in nach weiterführendem Studium
- Übernahme einer Gruppenleitung in Betreuungseinrichtungen
- Qualifikation zur Fachkraft für Arbeits- und Berufsförderung
Gesuchtes Profil
Häufige Fragen
Berufe derselben Branche
Dieser Beruf nach Land: Deutschland · Liechtenstein · Österreich · Schweiz ·








