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Fischereiwissenschaftler
Fischereiwissenschaftler – Analyse von Fischbeständen, Ökosystemdynamik und nachhaltiger Bewirtschaftung aquatischer Ressourcen
60 000 – 120 000 CHF (CHF)
Gehalt / Jahr
Master's degree
Bildungsniveau
00
Automatisierung
Gering
Schwierigkeit
Stabil
Beschäftigung
2-3 years
Marktanspannung
Mittel
Mobilität
Selten
Automatisierung
Gering
Schwierigkeit
Stabil
Beschäftigung
2-3 years
Marktanspannung
Mittel
Mobilität
Selten
About
Fischereiwissenschaftler analysieren Fischpopulationen und aquatische Ökosysteme im Auftrag von Forschungsinstituten, Behörden oder internationalen Organisationen. Sie setzen biometrische Modelle, GIS-Software und statistische Auswertungstools ein, um Bestandsschätzungen durchzuführen und Bewirtschaftungsempfehlungen zu formulieren. Sie arbeiten eng mit Fischereibehörden, Umweltministerien, NGOs und Fischereiunternehmen zusammen. Ihre Arbeit bildet die wissenschaftliche Grundlage für Fangquoten, Schutzmaßnahmen und nationale sowie internationale Fischereirichtlinien.
Kompetenzen
Technische Kompetenzen
- Beherrschung der Populationsdynamik und Bestandsmodellierung
- Erfahrung in der statistischen Analyse mit R und Python
- Kompetenz in GIS-Anwendungen für räumliche Analysen
- Fähigkeit zur biometrischen Probenahme und Altersbestimmung
- Interpretation von ozeanografischen Daten
- Erstellung fundierter wissenschaftlicher Berichte
- Verständnis internationaler Fischereiabkommen und EU-Regelwerke
Soft Skills
- Hervorragendes analytisches Denkvermögen bei komplexen Datensätzen
- Strukturierte und präzise Kommunikation gegenüber Fachfremden
- Starke Teamfähigkeit in internationalen Forschungsverbünden
- Hohe Belastbarkeit bei langen Forschungsfahrten
- Effiziente Arbeitsplanung und Priorisierung
Aufgaben
- Erheben von Felddaten zu Fischpopulationen durch Bestandsaufnahmen und Probenahmen auf See
- Auswerten von Fangdaten mittels statistischer Modelle (R, Python) zur Berechnung von Biomasse und Sterblichkeitsraten
- Entwickeln von Populationsmodellen zur Bewertung des Bestandszustands
- Kartieren von Habitaten und Laichgründen mit GIS-Software für räumliche Analysen
- Verfassen wissenschaftlicher Berichte und Gutachten für Fischereibehörden und internationale Gremien
- Koordinieren von Forschungsfahrten und Überwachen der Probennahmequalität an Bord von Forschungsschiffen
- Bewerten der Auswirkungen von Klimaveränderungen auf Fischbestände anhand von Langzeitdatensätzen
- Entwickeln von Empfehlungen für nachhaltige Fangquoten auf Basis wissenschaftlicher Analysen
- Kooperieren mit nationalen und internationalen Partnern im Rahmen von Forschungsprojekten
- Präsentieren von Forschungsergebnissen auf wissenschaftlichen Konferenzen und in Fachzeitschriften
Arbeitsumgebungen
Die Arbeitsumgebungen können variieren:
Meeresforschungsinstitute wie das Thünen-Institut und GEOMAR
Fischereibehörden auf Bundes- und Länderebene
Internationale Organisationen, darunter FAO und ICES
NGOs im Bereich Meeresschutz und nachhaltiger Nutzung
Universitäten und Hochschulen mit maritimen Schwerpunkten
Beratungsunternehmen für Umwelt und Ressourcenmanagement
EU-geförderte Forschungsprojekte wie Horizon Europe
Karrierewege
- Aufstieg zum leitenden Wissenschaftler oder Abteilungsleiter in Forschungsinstituten
- Rolle als Fischereiberater bei internationalen Organisationen
- Position als wissenschaftlicher Koordinator für multinationale Forschungsprogramme
- Hochschulprofessur im Bereich Meeresbiologie oder Fischereimanagement
- Beratung in der Politik für nachhaltige Ressourcennutzung
Gesuchtes Profil
Ausgeprägte quantitativ analytische Denkweise
Effektive interdisziplinäre Zusammenarbeit
Höchste wissenschaftliche Präzision und Genauigkeit
Praxisorientierte Fähigkeiten auf See
Starke Kommunikationsstärke gegenüber Behörden
Wie werde ich Fischereiwissenschaftler?








