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Entwicklungsbeauftragter im Weintourismus
Förderung von Weintourismusprojekten durch strategische Vernetzung regionaler Akteure und gezielte Entwicklung neuer Erlebnisangebote
50 000 – 110 000 CHF ($)
Gehalt / Jahr
Hochschulabschluss
Bildungsniveau
00
Automatisierung
Gering
Schwierigkeit
Stabil
Beschäftigung
6-12 Monate
Marktanspannung
Moderat
Mobilität
Möglich
Automatisierung
Gering
Schwierigkeit
Stabil
Beschäftigung
6-12 Monate
Marktanspannung
Moderat
Mobilität
Möglich
About
Der Entwicklungsbeauftragte im Weintourismus arbeitet im Schnittpunkt von Weinwirtschaft und Tourismusbranche, häufig bei regionalen Tourismusverbänden, Weinbauverbänden oder Gebietskörperschaften. Er analysiert touristische Marktpotenziale mithilfe von GIS-Tools, Besucherbefragungen und Wettbewerbsanalysen. Er koordiniert Projekte mit Winzern, Hoteliers, lokalen Behörden und Förderstellen. Er konzipiert Weinerlebnisrouten, Degustationsveranstaltungen und Bildungsformate, die Weinkultur und regionale Identität verbinden.
Kompetenzen
Technische Kompetenzen
- Projektmanagement mit MS Project oder Asana zur effizienten Planung
- GIS-Anwendungen wie QGIS zur Territorialanalyse
- Fördermittelmanagement und EU-LEADER-Programme für Finanzierung
- Konzeption touristischer Angebote und Erlebnisformate
- Digitales Marketing und Social-Media-Management zur Reichweitensteigerung
- Markt- und Wettbewerbsanalyse im Tourismussektor
- Budgetplanung und Finanzkontrolle für nachhaltige Projekte
- Kenntnisse der Weinproduktion und Weinregionen
Soft Skills
- Vernetzungsfähigkeit im Umgang mit heterogenen Akteursgruppen
- Strukturiertes und autonomes Arbeiten bei parallelen Projekten
- Verhandlungsgeschick in mehrsprachigen Kontexten
- Kommunikationsstärke bei öffentlichen Präsentationen
- Anpassungsfähigkeit an wechselnde politische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen
Aufgaben
- Analysieren regionaler Weintourismusressourcen mit GIS-Kartierung und Besucherzählungen zur Ermittlung von Entwicklungspotenzialen
- Strategische Aktionspläne für neue Weinerlebnisangebote entwickeln, basierend auf Marktdaten und Besucherumfragen
- Projektbezogene Arbeitsgruppen mit Winzern, Gastronomie- und Unterkunftsbetrieben sowie regionalen Tourismusbüros koordinieren
- Öffentliche Fördermittel bei europäischen LEADER-Programmen, nationalen und regionalen Förderstellen beantragen
- Aufbau von Partnernetzwerken mit Weinbauverbänden, Handelskammern und kulturellen Einrichtungen
- Thematische Weinrouten konzipieren und umsetzen, begleitet von Besucher-Informationsmaterialien
- Organisieren von Weinerlebnisveranstaltungen, Verkostungstouren und Fachworkshops für bis zu 200 Teilnehmer
- Jährliche Evaluationsberichte mit Kennzahlen wie Besucherzahl, Umsatzentwicklung und Kundenzufriedenheitsindex erstellen
- Vermarktung des Weintourismus-Angebots über digitale Kanäle, Social Media und Fachmessen wie die Vinexpo
- Abstimmen von Projekten mit politischen Entscheidungsträgern und Präsentation von Ergebnissen vor Ausschüssen
Arbeitsumgebungen
Die Arbeitsumgebungen können variieren:
Regionale Tourismusverbände und Tourismusagenturen für strategische Partnerschaften
Weinbauverbände und Winzergenossenschaften zur Förderung des Weintourismus
Gebietskörperschaften und Regionalverwaltungen für politische Unterstützung
Europäische LEADER-Aktionsgruppen zur Finanzierung innovativer Projekte
Privater Weinsektor und Weingüter für die Entwicklung neuer Angebote
Handelskammern und Wirtschaftsförderungseinrichtungen zur Unterstützung der Branche
Kulturerbe- und Museumseinrichtungen mit Fokus auf Wein
Karrierewege
- Leitung einer regionalen Weintourismus-Abteilung zur strategischen Entwicklung
- Beratungstätigkeit für nationale Tourismusorganisationen
- Projektleitung für internationale Weintourismusnetzwerke
- Dozent für Weintourismusmanagement an Hochschulen
- Aufbau einer eigenen Beratungsagentur für Agrotourismus
Gesuchtes Profil
Territoriales Denken und regionaler Bezug
Erfahrung in Fördermittelakquise und Projektfinanzierung
Netzwerkorientierte Arbeitsweise für effektive Zusammenarbeit
Interesse an Wein und Agrarkultur
Mehrsprachigkeit als Vorteil für internationale Kommunikation
Wie werde ich Entwicklungsbeauftragter im Weintourismus?








