Sport- und Freizeittechnik-Bediener
Technischer Betrieb von Sport- und Freizeitanlagen mit Fokus auf Sicherheit, Wartung und Nutzerzufriedenheit
Tendenz in den meisten Ländern. Die Werte Ihres Landes finden Sie unter „Gehälter, Ausbildung, Arbeitsmarkt“.
Über den Beruf
Der Sport- und Freizeittechnik-Bediener betreibt und überwacht technische Anlagen in Sporteinrichtungen wie Schwimmbädern, Sporthallen oder Freizeitparks.
Er setzt Wartungspläne um, bedient SCADA-Systeme und gebäudetechnische Steuerungen und arbeitet eng mit Sicherheitsbeauftragten, Facility-Managern sowie externen Wartungsdienstleistern zusammen. Er führt Inspektionen durch, dokumentiert Betriebszustände und reagiert auf technische Störungen, um einen reibungslosen Betrieb der Freizeitinfrastruktur zu gewährleisten.

Kompetenzen
Fachliche Kompetenzen
- Bedienung von SCADA- und Gebäudeleittechnik-Systemen
- Wartung hydraulischer und pneumatischer Anlagen
- Erfahrung in der Wasseraufbereitungstechnik und Chlorierungsanlagen
- Anwendung von CMMS-Software wie SAP PM
- Kenntnisse in Elektrotechnik und Sicherheitsprüfungen
- Vertrautheit mit Normen und Vorschriften (DIN, EN, VDE)
- Fehlerdiagnose und Instandhaltungsplanung
Soziale Kompetenzen
- Selbstständige Arbeitsorganisation unter Zeitdruck
- Präzise Beobachtungsgabe bei Betriebsabweichungen
- Teamorientierte Kommunikation mit internen und externen Partnern
- Verantwortungsbewusstsein im Umgang mit Sicherheitsvorschriften
- Anpassungsfähigkeit bei wechselnden Betriebsanforderungen
Aufgaben
- Tägliches Überwachen der technischen Betriebsparameter wie Wasserqualität und Temperatur über SCADA-Systeme
- Regelmäßige Wartungs- und Inspektionsrunden an mechanischen, elektrischen und hydraulischen Anlagen gemäß Plan durchführen
- Filteranlagen, Pumpen und Chlorierungssysteme bedienen und kalibrieren, um DIN-Normen zu erfüllen
- Erfassen und Dokumentieren von Betriebsdaten und Störungsmeldungen im CMMS-System
- Koordination von Reparatureinsätzen mit externen Fachfirmen und Überwachung der ausgeführten Arbeiten
- Sicherheitschecks an Sportgeräten und Kletteranlagen gemäß EN-Norm durchführen
- Analysieren von Betriebsstörungen und Einleiten von Sofortmaßnahmen zur Minimierung von Ausfallzeiten
- Betriebsabläufe mit Sporthallenleitung und Veranstaltungskoordinatoren bei Sonderveranstaltungen abstimmen
- Prüfen und Nachfüllen von Betriebsstoffen und Ersatzteilen zur Sicherung der Lagerverfügbarkeit
- Monatsberichte zu Energieverbrauch und Betriebskosten für das Facility-Management erstellen
Arbeitsumgebungen
- Öffentliche Schwimmbäder und Freizeitbäder mit vielfältigen Einrichtungen
- Sporthallen und Multifunktionsarenen, die verschiedene Veranstaltungen beherbergen
- Kletterparks und Freizeitparks für Abenteuerlustige
- Kommunale Sporteinrichtungen mit umfassendem Angebot
- Wellnesszentren und Thermen zur Entspannung
- Outdoor-Sportanlagen und Stadien für Großveranstaltungen
Karrierewege
- Aufstieg zum Facility-Manager für Sportinfrastruktur
- Rolle als Technischer Leiter einer Sportanlage
- Spezialist für Energiemanagement in öffentlichen Gebäuden
- Projektleiter für Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen
- Ausbilder im Bereich Anlagentechnik
Gesuchtes Profil
Häufige Fragen
Berufe derselben Branche
Dieser Beruf nach Land: Deutschland · Liechtenstein · Österreich · Schweiz ·








