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UMWELT & NACHHALTIGKEIT

Fischereiaufseher

Überwachung und Schutz aquatischer Ressourcen durch Kontrolle, Prävention und ökologisches Engagement

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Auf einen Blick
Schlüsselbereiche
Umwelt & Nachhaltigkeit
Fachliche Kompetenzen
Fundierte Kenntnisse des nationalen und europäischen Fischereirechts
Erfahrung in Wasserqualitätsanalyse und Probenahme
Kompetenz in GPS-Navigation und kartografischen Tools
Soziale Kompetenzen
Selbstständiges Arbeiten in abgelegenen Außenbereichen
Deeskalationsvermögen bei Konflikten mit Anglern
Präzises Beobachten und sorgfältige Dokumentation
Automatisierung
Niedrig
Schwierigkeit
Stabil
Marktanspannung
Moderat
Mobilität
Selten

Tendenz in den meisten Ländern. Die Werte Ihres Landes finden Sie unter „Gehälter, Ausbildung, Arbeitsmarkt“.

Über den Beruf

Der Fischereiaufseher ist im Bereich der aquatischen Umweltüberwachung tätig und kontrolliert die Einhaltung der Fischereivorschriften an Flüssen, Seen und Küstengewässern.

Er arbeitet mit Angelverbänden, Naturschutzbehörden und lokalen Verwaltungen zusammen. Er nutzt GPS-Geräte, Wasseranalyse-Kits und rechtliche Dokumentationstools, um Verstöße zu erfassen und aquatische Ökosysteme zu schützen. Seine Arbeit verbindet Außeneinsätze, administrativen Vollzug und ökologische Bestandsaufnahme.

Kompetenzen

Fachliche Kompetenzen

  • Fundierte Kenntnisse des nationalen und europäischen Fischereirechts
  • Erfahrung in Wasserqualitätsanalyse und Probenahme
  • Kompetenz in GPS-Navigation und kartografischen Tools
  • Erfahrung in Elektrobefischung und Bestandsaufnahme
  • Erste-Hilfe und Rettungsmaßnahmen an Gewässern
  • Bedienung und Wartung von Motorbooten
  • Digitale Protokollierung und Berichtserstellung

Soziale Kompetenzen

  • Selbstständiges Arbeiten in abgelegenen Außenbereichen
  • Deeskalationsvermögen bei Konflikten mit Anglern
  • Präzises Beobachten und sorgfältige Dokumentation
  • Zuverlässigkeit bei Wetterkontrollgängen
  • Kommunikationsstärke gegenüber Behörden und Öffentlichkeit

Aufgaben

  1. Patrouillieren von Gewässerabschnitten zu Fuß, per Boot oder Fahrzeug entlang festgelegter Routen
  2. Überprüfen von Angellizenzen und Fangmengen gemäß dem aktuellen Fischereirecht
  3. Verstöße gegen Fischereivorschriften dokumentieren und melden mit digitalen Protokollierungstools
  4. Wasserproben entnehmen zur Analyse von Wasserqualitätsparametern wie pH und Sauerstoffgehalt
  5. Erfassen von Fischbestandsdaten durch Elektrobefischung und statistische Erhebungsbögen
  6. Koordinieren mit Polizei, Umweltbehörden und Fischereivereinen bei Verstößen oder Notfällen
  7. Angler und Bevölkerung über Schutzgebiete und nachhaltige Praktiken aufklären
  8. Erstellen von Monatsberichten über Kontrollergebnisse, Verstöße und Gewässerzustand
  9. Renaturierung von Gewässerufern in Zusammenarbeit mit Naturschutzorganisationen durchführen
  10. Überwachung invasiver Tierarten wie Wels und Signalkrebs und Meldung an zuständige Behörden

Arbeitsumgebungen

  • Flüsse und Bäche: Lebensräume für zahlreiche Fischarten
  • Seen und Stauseen: Vielfältige Ökosysteme und Erholungsgebiete
  • Küsten- und Brackwassergebiete: Übergangsbereiche zwischen Süß- und Salzwasser
  • Naturschutzgebiete: Schutzgebiete für seltene Arten und Lebensräume
  • Angelvereine und Fischereiverbände: Gemeinschaften zur Förderung nachhaltiger Fischerei
  • Kommunale Umweltbehörden: Regulierung und Überwachung der lokalen Gewässer

Karrierewege

  • Aufstieg zum Gewässerschutzbeauftragten in einer führenden Rolle
  • Position als Leiter eines regionalen Fischereiamts
  • Naturschutzbeauftragter bei einer Umweltbehörde
  • Ausbilder für Fischereiaufsicht und Gewässerschutz
  • Projektleiter für Gewässerrenaturierung

Gesuchtes Profil

Naturverbundenheit mit rechtlichem VerantwortungsbewusstseinBeobachtungsgabe und DokumentationsdisziplinKonfliktfähigkeit und klare KommunikationKörperliche Belastbarkeit im GeländeTeamfähigkeit und Kooperationsbereitschaft

Häufige Fragen

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